Fußballer hoffen auf volles Stadion
Am Samstag geht es für den FC Radolfzell ums Ganze. Um 15.30 Uhr ist der Anstoß für das erste Relegationsspiel des FCs um den Aufstieg in der Verbandsliga im Mettnau-Stadion.
Nach 21 Jahren Abstinenz in der Klasse hat der Radolfzeller Fußballclub damit wieder einmal die Chance höherklassig zu kicken. Beim Club auf der Mettnau rechnet man dabei mit einem echten Zuschaueransturm. Der Vereinsvorsitzende Bernd Wackershauser hofft auf 1000 Zuschauer. Der mögliche Ansturm sorgt allerdings auch für logistische Probleme. Der geplante Parkplatz gegenüber des Stadions ist noch lange nicht fertig gestellt. Nach Aussage der Stadtverwaltung sollte der Baubeginn im Juni sein. Die Fertigstellung des einfachen Parkplatzes mit etwa 100 Stellplätzen ist für den Juli geplant.
Die derzeitige Wiese ist ohnehin nur nutzbar, wenn sie abgetrocknet ist. Für eine vorübergehende Nutzung müsste der FC aber noch einen Antrag beim Ordnungsamt stellen. Damit sich der Zustrom besser leiten lässt und möglichst viele Besucher den Messeplatz nutzen, rät Wackershauser zu einem zeitigen Kommen. Von Seiten des Ordnungsamtes rät man ebenfalls zu dieser Lösung. Da keine Veranstaltung auf dem Messeplatz stattfindet, bestehen dort ausreichende Parkplätze für alle Fußballfreunde, die mit dem Auto kommen. Für den Weg zum Mettnaustadion sollten dann rund acht Gehminuten einkalkuliert werden. Im Stadion selbst müssen die Zuschauer auf die neue Tribüne wohl noch etwas warten. Die ist laut Bernd Wackershauser wegen anderer Projekte vorerst „auf Eis gelegt“.
Dafür dürfen sich die Besucher auf ein spannendes Spiel freuen. Im vergangenen Jahr hatte der FC Radolfzell den Aufstieg bereits früh verpasst. Diesmal muss sich der FC gegen die Mannschaften von der Spvgg Schiltach und dem FC Teningen behaupten. Für den Vereinsvorsitzenden Bernd Wackershauser stehen die Chancen in diesem Jahr allerdings deutlich besser. „Wir haben unsere Staffel zusammen mit Donaueschingen dominiert. Außerdem ist die Mannschaft reifer geworden“, sagt er. Entsprechend hoffnungsvoll schaut er auf die beiden Spiele, die Radolfzell am Samstag zuhause und am kommenden Wochenende in Teningen absolvieren muss. Nachdem sich die beiden Radolfzeller Gegner in der vergangenen Woche im ersten Spiel mit 0:3 für Teningen getrennt haben, kann Radolfzell jetzt für sich nun eine gute Ausgangsbasis für das letzte Spiel am 16. Juni schaffen. Bei einem Gewinn könnte am Ende gar das Torverhältnis entscheidend sein. Deshalb möchten die Mannen von der Mettnau am Samstag möglichst hoch gegen die schwarzwälder Mannschaft aus Schiltach erfolgreich sein. „Möglichst mit vier Toren Unterschied“, hofft Wackershauser.
Am Samstag ab 15.30 Uhr geht es dann für den FC um alles. Sollte die Aufstiegsspiele in dieser und der nächsten Woche gewonnen werden, können sich die Spieler übrigens noch auf einen positiven Nebeneffekt freuen. Als der FC in den 80er Jahren in der höheren Klasse spielte, hat Bernd Wackershauser als Spieler nach eigenem Bekunden während der langen Anfahrten das Skatspielen gelernt.
Zustimmung zur Beitragserhöhung
Die Finanzen des FC 03 Radolfzell standen im Fokus der Hauptversammlung im Vereinsheim des Fußballclubs auf der Mettnau.Vereinsvorsitzender Bernd Wackershauser sah die große Resonanz auf die Ankündigung einer Beitragserhöhung positiv. Doch bevor er zu den weniger erfreulichen Themen kam, zog er einen positiven Rückblick auf das vergangene Jahr.
Unter anderem dankte er der Stadt Radolfzell als Hausherr für die Erneuerung des Flutlichts auf dem Hartplatz und die Installation einer Alarmanlage im Vereinsheim. In letzter Zeit waren Diebe mehrfach in die Räumlichkeiten eingestiegen. Hauptsponsor Ralf Mayer wird den Verein auch in der kommenden Saison unterstützen. Der Verein kann jetzt neun Schiedsrichter stellen, dazu kommen zwei neue junge Schiedsrichter, die gerade ihre Ausbildung abschließen, darunter ist auch eine junge Dame.
Mit dem Spiel Schalke 04 gegen Schaffhausen habe der Verein einen „fünfstelligen Betrag draufgelegt“, so Vorsitzender Bernd Wackershauser, der Schaffhauser Verein übernehme zwar die Hälfte, aber „Schalke geht keinen Cent runter“. Der FC konnte eine kreditfreie Ratenzahlung vereinbaren. „Wir müssen in Zukunft die Verträge besser ausarbeiten“, so das Resümee des Vorsitzenden, das „ist eine bittere Pille, die wir schlucken müssen“.
Im abgelaufenen Jahr habe der Verein ein Minus von 17 000 Euro gemacht. Damit seien nach elf Jahren das erste Mal die Schulden wieder angestiegen und betragen jetzt 54 000 Euro. Das habe verschiedene Gründe. So sei die Stelle einer Putzfrau hinzugekommen, Untermieter sind ins Milchwerk umgezogen, die beiden Mannschaftsbusse waren in der Unterhaltung teurer als geplant und die fehlende Teilnahme beim Megathlon sowie gestiegene Nebenkosten des Clubheims seien Ursachen, berichtete Wackershauser.
„Magath wird dabei sein“
Warum Radolfzell als Austragungsort für dieses Spiel?
Oliver Preiser: Der FC Radolfzell hat freundschaftliche Kontakte nach Schaffhausen. Spielevermittler Christian Stübi, ehemaliger Manager der Schaffhauser, kam auf den FC zu.
Bernd Wackershauser: Über ihn liefen u.a. auch die Spiele mit St. Pauli, Nürnberg und Dynamo Dresden.
Wie laufen solche Vertragsverhandlungen?
Wackershauser: Christian Stübi rief mich vor ein paar Tagen an: „Sitzt du?“ „Nein, ich hole gerade Brötchen“ „Habt Ihr Lust, ein Spiel zwischen Schalke und Schaffhausen wieder professionell abzuwickeln?“
Preiser: In der Bundesliga läuft alles über diese Spielevermittler. Sie handeln auch die Verträge aus.
Warum findet das Spiel am 10. Oktober statt?
Preiser: Das ist ein Länderspiel-Wochenende, es finden keine Bundesliga-Spiele statt.
Jürgen Bosch: Die Mannschaften nutzen diese freien Wochenenden für Freundschaftsspiele.
Wann reist die Mannschaft an?
Wackershauser: Schalke reist bereits am Freitag an. Die Mannschaft übernachtet in Stein am Rhein und reist nach dem Spiel am Samstag Nachmittag wieder ab. Der Schalker Trainer-Manager Felix Magath wird auf alle Fälle mit dabei sein.
Bosch: Co-Trainer Seppo Eichkorn ist übrigens gebürtiger Radolfzeller!
Wann wird Anstoß sein?
Wackershauser: Die genaue Uhrzeit steht noch nicht fest. Wir haben an dem Tag mit unserer Mannschaft ein Landesligaspiel gegen den SC Gottmadingen-Bietingen, dieses wird möglicherweise vorverlegt werden müssen.
Ab wann und wo gibt es Tickets?
Wackershauser: Der Verkauf wird in den nächsten Tagen über die Webseite des FC Radolfzell, unter der Adresse www.fc-radolfzell.com, gestartet. Unser Stadion fasst 5500 Plätze.
Preiser: Wir rechnen mit einem kurzfristig ausverkauften Stadion.
Wie sieht es mit Parkmöglichkeiten für die Fans aus?
Wackershauser: Die Verträge für den geplanten Parkplatz gegenüber vom Stadion sind seit 1. September unterschrieben. Bei gutem Wetter wird die Wiese gemäht sein und steht als Parkplatz zur Verfügung.
Preiser: Es wird auf alle Fälle wieder eine logistische Herausforderung. Mit der Radolfzeller Polizei unter der Leitung von Meinrad Riede haben wir sehr gute Erfahrung.
Wackershauser: Der Anruf kam vor einer Woche, die Verträge haben wir eben erst unterschrieben, da konnten noch keine Details geklärt werden.
Wird der Fanclub den FC bei der Durchführung der Begegnung wieder unterstützen?
Bosch: Ja, mit Sicherheit. Für uns ist es auch wichtig, da wir sonst weit reisen müssen, um die Mannschaft zu sehen. Es ist auch toll, wieder mit der Mannschaft in Kontakt zu treten und die Bekanntschaften aus dem Trainingslager 2004 wieder aufleben zu lassen.
Wie wird das Spiel ausgehen?
Wackershauser: 3:1 für Schalke
Preiser: 2:0 für Schalke
Bosch: 3:1 für Schalke
Welche Mannschaft kommt nächstes Jahr?
Bosch: Der FC Radolfzell würde Dortmund gerne sehen, aber der Schalke-Fanclub war dagegen…
Die Fragen stellte Peter Schmenger
Dem FC immer treu
Außer dem Jahresrückblick des Vorstandes und den Berichten der Ressortleiter standen Neuwahlen eines Teils des FC-Vorstandes an. Im Amt bestätigt wurden der Vorsitzende Bernd Wackershauser, Spielausschussleiter Norbert Maier und Sascha Hain für das Ressort Verwaltung. Zu größerer Diskussion führte die Wahl des Kassierers. Der bisherige Amtsinhaber Uwe Kleiser kandidierte aus privaten Gründen nicht mehr. Seine Entscheidung hatte er schon frühzeitig dem Vorstand bekannt gegeben, die intensive Suche nach einem möglichen Kandidaten gestaltete sich als schwierig und letztlich erfolglos. Aus den Anwesenden wollte auch niemand das Amt übernehmen, so dass Kraft Satzung Uwe Kleiser bis auf weiteres im Amt bleibt.
Der Vorsitzende Bernd Wackershauser konnte auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Da waren das ausverkaufte Pokalspiel des SC Pfullendorf gegen FC 08 Villingen, das Spiel gegen St. Pauli, die Bewirtung des Megathlon und weitere Events. Über 200 Helfer hatten sich dabei engagiert. „Es helfen alle mit, und das wird immer besser“ freute sich Wackershauser über das Engagement. Mit der Mitgliederentwicklung ist der Verein auch zufrieden, eine Steigerung von 58 Prozent bei den Jugendlichen in den letzten sechs Jahren lässt optimistisch in die Zukunft schauen. Eine Überdachung beim Kunstrasenplatz ist geplant, die Platzbewässerung wird auch verbessert. Auf der bisherigen Tribüne stehen nun über 100 Sitzplätze zur Verfügung. Die zehn Mal sechs Meter große Anzeigetafel des Schaffhauser Stadions kommt nach Radolfzell. Momentan wird die Finanzierung der neuen Südtribüne geklärt.
Auf dem Weg nach oben
FC 03 Radolfzell prästentiert sich seinen Sponsoren
In den letzten sechs Jahren haben Vorsitzender Bernd Wackershauser und sein Team den Fußball in Radolfzell wieder zukunftsfähig gemacht. Vor dem Spiel gegen den FC Singen präsentierte sich der Verein gegenüber den Sponsoren mit einer beachtlichen Leistungsbilanz. In diesem Jahr spielen alle drei Jugendmannschaften (A-, B- und C-Jugend) in der höchsten südbadischen Liga. Und genau auf diesen Nachwuchs setzen die Verantwortlichen in den kommenden Jahren. Martin Greinert machte dies beim Blick auf die Jahrgänge sichtbar: In den kommenden sechs Jahren kann die 1. Mannschaft von dieser erfolgreichen Nachwuchsarbeit zehren. Mit dieser Leistung gehöre der FC Radolfzell in Südbaden unter 2300 Vereinen zu den 30 besten Clubs und haben insgesamt 18 Mannschaften im Spielbetrieb. Der FC Radolfzell sei nicht bereit, Spieler einzukaufen. Das machten Bernd Wackershausen und Oliver Preiser mehrfach deutlich. Sie setzen auf die Begeisterung für das Fußballspielen im eigenen Verein. Zur neuen Saison kommen sieben weitere A-Jugend-Spieler zum 20köpfigen Kader dazu. Bleiben wird auch das Trainerteam mit Francisco Dominguez und Luigi Tassone: In Radolfzell ist Kontinuität angesagt. Die Botschaften kamen alle an: Norbert Maier will aus der II. Mannschaft ein Perspektiv-Team machen, das näher an die erste Mannschaft herangeführt werden muss. In der kommenden Saison werden deshalb auch deren Spiele vor der I. Mannschaft im Mettnau-Stadion stattfinden. Das Mettnau-Stadion soll attraktiver werden. Am einer neuen Gegentribüne mit 396 Sitzplätzen arbeitet der Radolfzeller Architekt Michael Kiefer. Für 100 000 Euro werde es eine gute Lösung geben, ist sich Wackershauser sicher. Sponsoren können sich einen für 250 Euro sichern. Damit ist ein Eintrittsrecht bei Spitzenspielen auch internationaler Art verbunden. Da will Wackershauser den eingeschlagenen Weg weiter verfolgen: Der Bodenseeraum sei für Spitzenteams als Trainingsstätte höchst willkommen. Trainingsspiele werden jetzt aber über Spielervermittler vermittelt. Da brauche man mehr komfortablere Sitzplätze. Wegen des Platzvolumens wird das internationale Turnier am 11. und 12. Juli zusammen mit dem FC Singen durchgeführt. Dynamo Dresden und der FC Schaffhausen werden am ersten Tag in Radolfzell gegen beide Lokalmannschaften antreten, das Finale steigt dann in Singen. Mit der alten Ley-Waschanlage sollen Unterstellmöglichkeiten am Kunstrasenplatz geschafft werden. Für 3500 Euro bekommt der Verein die Bausteine, die Montage ist dann Eigenarbeit. Das könnten alle Radolfzeller Vereine nutzen, unterstrich Oliver Preiser. Ein weiteres Ziel wurde genannt: Der Verein will auf 700 Mitglieder kommen. Bei der Jugend hat es schon geklappt: von 176 Jugendlichen stieg die Zahl in sechs Jahren auf 278. Das sind 58 Prozent!
SC Freiburg: 3:3 im Test gegen Schaffhausen
Mittwoch 25. März 2009
Vor etwa 300 Zuschauern im Radolfzeller Mettnaustadion trennten sich am Mittwochnachmittag in einem Fußball-Testspiel der FC Schaffhausen und eine Perspektivmannschaft des SC Freiburg mit 3:3.
Die Mannschaft des Zweitliga-Tabellenführers aus Freiburg, der mit fünf Profis, fünf Spielern aus dem Reserveteam und neun Nachwuchsakteuren angereist war, führte bereits nach
18 Minuten durch zwei Treffer von Maximilan Mehring mit 2:0. Für den Tabellenzwölften der Schweizer Challenge-League erzielte noch vor der Pause Newton Ben Kathana den Anschlusstreffer zum 1:2
(25.).
Sechs Minuten vor dem Ende sah es sogar nach einem Sieg für die Schaffhauser aus. Zwischenzeitlich hatte Thomas Stamm mit einem sehenswerten Seitfallzieher aus etwa zehn Metern ausgeglichen (57.),
dann erzielte in der 84. Minute Allmir Ademi die 3:2-Führung für die Schweizer. Im direkten Gegenzug verwandelte allerdings der Freiburger U-19-Spieler Stefan Vogler einen Strafstoß zum
3:3-Endstand.
Hallenbezirksmeisterschaften. Jugend erfolgreich.
Die D 1-Jugend des FC 03 Radolfzell hat die Vorrunde und Zwischenrunde der Hallenbezirksmeisterschaften beendet und steht am kommenden Sonntag in der Endrunde der
Hallenbezirksmeisterschaften. Die Mannschaft wurde in die Gruppe 2 eingeteilt, die am Sonntag, 01.02.2009 ab 10.00 Uhr in der Mettnauhalle in Radolfzell spielt. Gegner sind die Mannschaften von FC
Konstanz 1, SC Markdorf 1, SC Pfullendorf 2, FC Magricos Singen und SG Tengen-Watterdingen. Die Gruppensieger und Gruppenzweiten qualifizieren sich für die Finalrunde der besten sechs
Mannschaften.
Die zwei gemeldeten C-Jugend-Mannschaften des FC 03 Radolfzell haben die Vorrunde überstanden und spielen am kommenden Wochenende in der Zwischenrunde. Dabei spielt die C 1 am
Samstag, 31.01.2009 ab 14.00 Uhr in der Mettnauhalle in Radolfzell gegen die Mannschaften SV Deggenhausertal 1, Hegauer FV 2, SG Reichenau 1, SG Schwandorf-Worndorf und SG Sipplingen. Die C 2 spielt
ebenfalls am Samstag, 31.01.2009 ab 13.30 Uhr in der Münchriedhalle in Singen gegen die Mannschaften Spvgg F.A.L. 2, SG Kluftern, SC Pfullendorf 3, FC Überlingen 1 und FC Wollmatingen 1. Die
jeweiligen Gruppenersten, Gruppenzweiten und Gruppendritten qualifizieren sich für die Endrunde.
Alle drei gemeldeten B-Jugend-Mannschaften haben sich für die Zwischenrunde qualifiziert. Die B 3 hatte schon am vergangenen Wochenende den Spieltag für die Zwischenrunde. Als
Gruppenerster konnte sich die Mannschaft für die Endrunde qualifizieren. Die B 1 spielt am kommenden Samstag ab 10.00 Uhr in der Mettnauhalle in Radolfzell. Gegner sind die Mannschaften von FC
Hilzingen, FC Konstanz 2, SC Pfullendorf 3, DJK Singen und SG Winterspüren. Die B 2 spielt am kommenden Sonntag ab 14.00 Uhr in der Goldbühlhalle in Gottmadingen gegen die Mannschaften von DJK
Konstanz 1, FC Konstanz 1, SC Pfullendorf 1, FC Singen und SG Stockach 2. Für die Endrunde qualifizieren sich die Gruppenersten, -zweiten und -dritten.
Südbadischer Fußballverband verhängt Höchststrafen
Der Südbadische Fußballverband sprach aus verbandsrechtlicher Sicht ein endgültiges Urteil im Fall der nicht spielberechtigten Vertragsspieler. Dem FV Donaueschingen werden 18, dem SV Laufenburg 15 und dem VfR Stockach 22 Zähler abgezogen.
Die Hoffnung der drei Fußballvereine, beim Vertragsspieler-Urteil glimpflich davonzukommen, war nur von kurzer Dauer. Das Verbandsgericht des Südbadischen Fußballverbandes wertete alle Spiele der betroffenen Klubs, in denen nicht spielberechtigte Fußballer eingesetzt wurden, als verloren. Die jeweiligen Spiele werden mit 0:3 Toren und drei Punkten für den Gegner gewertet.
Damit hat der Streit zwischen den Klubs und dem Verband zumindest aus sportrechtlicher Sicht ein Ende gefunden. In erster Instanz hatten die Sportrichter des Verbandes in den jeweiligen Fällen unterschiedliche Urteile gesprochen.
Während Stockach bereits beim ersten Urteilsspruch des Bezirkes alle Punkte abgezogen wurden, war Sportrichter Reinhold Hege im Fall FV Donaueschingen und SV Laufenburg anderer Meinung. Er hatte wegen der unterschiedlichen Einspruchsfrist von Vereinen und Verband Bedenken geäußert und Milde walten lassen. Nach Heges Urteil hätte Donaueschingen alle Punkte behalten und Laufenburg nur drei Zähler eingebüßt.
Gegen dieses Urteil hatte wiederum Verbandspräsident Alfred Hirt Berufung eingelegt. Somit kam es nun unter dem Vorsitz von Verbandsrichter Gerhard Berger zu einem abschließenden Urteil im Bereich des Südbadischen Fußballverbandes. Berger und seine Beisitzer gaben der Berufung statt, kassierten Heges Urteil und verhängten gegen die betroffenen Klubs die Höchststrafe. Die Berufung der Stockacher wurde als unbegründet zurückgewiesen.
Nun bleibt den Vereinen nur noch der Weg vor ein ordentliches Gericht, um den Urteilsspruch des Fußballverbandes doch noch zu kippen.
Petra Ohmer im Club 100
Ohne engagierte Mitglieder kann kein Verein existieren. Daher werden die Vereinsfeiern am Ende des Jahres genutzt, um sich bei den Menschen, die sich für den Verein überdurchschnittlich eingesetzt haben, zu bedanken. Einen Dank der besonderen Art erhielt am Samstag die Jugendleiterin des FC 03 Radolfzell, Petra Ohmer, bei der Weihnachtsfeier in den Räumen des Kleintierzuchtvereins. Der Ehrenamtsbeauftragte des Südbadischen Fußballverbandes und langjährige Schiedsrichter Manfred Biller überreichte im Auftrag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) die Ehrung und damit verbundene Aufnahme in den Club 100. Jedes Jahr werden vom DFB 100 Menschen ausgezeichnet, die sich ganz besonders in ihrem Ehrenamt eingesetzt haben.
Petra Ohmer trainiert seit 16 Jahren die Mädchenfußballerinnen des FC Radolfzell. Seit sechs Jahren ist sie Jugendleiterin. Aufgrund ihres Engagements kann der FC auf steigende Mitgliederzahlen im Jugendbereich zurückschauen. Dank ihres persönlichen Einsatzes spielt die A, B und C-Jugend in den höchsten Klassen. Petra Ohmer wird vom DFB vom 15. bis 17. Mai an die Sportschule des Südbadischen Fußballverbandes in Saig zu einem Weiterbildungslehrgang eingeladen. Zusätzlich erhält sie Eintrittskarten für ein hochkarätiges Bundesligaspiel. Ein Novum des seit 1997 vergebenen Preises ist die Einladung der Ehepartner zu den Veranstaltungen. Denn gerade die Ehepartner oder Lebensgefährten der ehrenamtlich Tätigen müssen oft auf ihre Partner verzichten. Mit einem öffentlichen „Ich liebe Dich“ bedankte sich Petra Ohmer daher bei ihrem Mann Thomas für das jahrelange Verständnis.
Der Verein konnte auf ein sehr aktives Jahr zurückschauen, was nur durch ein „tolles Team möglich“ sei, wie Vorsitzender Bernd Wackershauser betonte. Das Pokalfinale, das Spiel gegen den FC St. Pauli, die Bewirtung am Hausherrenfest und am Megathlon waren viele große Veranstaltungen, die die Mitglieder des Vereins „gemeinsam gerissen haben“, so Wackershauser. Obwohl in den zehn Jahren die Schulden stark abgebaut werden konnten, ist der Verein nicht schuldenfrei. Und für das nächste Jahr sind neue Investitionen nötig. Die Flutlichtanlage auf dem Hartplatz entspricht nicht mehr der Norm und muss erneuert werden. Der Trainingsplatz soll umzäunt werden und für das Stadion ist eine große überdachte Tribüne geplant. 150 Parkplätze werden die Parkplatzsituation bei größeren Sportereignissen entspannen.
Der erste Probesitz fürs Mettnaustadion ist da
Bericht SÜDKURIER, 11. Dezember 2008
Fußballerische Erfolge des FC Radolfzell sollen sich auch optisch niederschlagen. Der Verein möchte im Mettnaustadion eine neue Tribüne mit 500 Sitzplätzen bauen. Die Sitze dafür sind schon organisiert. Der Verein bekommt sie geschenkt vom Schweizer FC Luzern.
Für den FC 03 Radolfzell läuft es derzeit ganz nach Maß. Gleich mehrere Mannschaften aus dem Jugendbereich stehen in der Tabelle weit oben oder führen diese sogar an. Die 2. Mannschaft ist Herbstmeister geworden und die 1. Mannschaft ist Nutznießer von Ungereimtheiten seiner Konkurrenten. Wenn demnächst dem Team aus Donaueschingen 18 Punkte abgezogen werden, weil diese sich nicht regelkonform verhalten haben, steigen die Radolfzeller in der Tabelle auf den 2. Rang. Hält sich das Team dort bis zum Saisonende, winkt die Relegation in die höher gelegene Verbandsliga. Dort haben die Radolfzeller das letzte Mal vor 20 Jahren, also 1989, gespielt. Angesichts dieser Umstände zeigt sich Vereinspräsident Bernd Wackershauser höchst zufrieden. „Ich bin selber etwas erschrocken“, gibt er im Gespräch mit dem SÜDKURIER zu. Gleichzeitig sieht er die Tabellenstände als Spiegel der harten Arbeit. „Jetzt ernten wir die Früchte“, freut er sich. Auch seine Vereinskollegen sind guter Dinge. Überall herrscht ob der sportlichen Erfolge gute Stimmung. Der mögliche Aufstieg gleicher mehrere Mannschaften des FC 03 ist trotz der weiterhin großen Ziele im Verein kein Muss: „Wir wollen nichts erzwingen“, versichert Bernd Wackershauser.
Dabei kommt der Erfolg dem immer umtriebigen Vereinsvorsitzenden durchaus gelegen. Schließlich möchte er gerne hinter der Gegengerade im Mettnaustadion eine Tribüne für 500 Personen (der SÜDKURIER berichtete) errichten lassen. Das Geld für das Mammutprojekt kann der Verein derzeit nicht bereitstellen. Gleichwohl hat Wackershauser längst seine Fühler ausgestreckt, um dem erklärten Ziel ein bisschen näher zu kommen. Es ist so gut wie sicher, dass die Radolfzeller die Sitze für die neue und die bisher vorhandene Tribüne geschenkt bekommen. Sie stammen aus dem Stadion des FC Luzern in der Schweiz, dass im kommenden Jahr umgebaut wird. Ganze 700 Stück der blauen Plastikschalen, die auch in der Bundesliga üblich sind, bekommen die Radolfzeller geschenkt. Bei einem Einkaufspreis von rund 30 Euro erspart sich der FC so schon einmal etwa 20 000 Euro. Einen Probesitz hat sich Bernd Wackershauser bereits aus der Schweiz abgeholt. Bei den Sitzen soll es freilich nicht bleiben. Wie der Verein die Finanzierung der Tribüne stemmen kann, ist selbst dem Vorsitzenden noch nicht ganz klar. Doch das das hält ihn nicht vom Planen und Tun ab. „Ich hab noch etwas in petto“, sagt er, ohne Genaueres verraten zu wollen.
Auch sonst ist momentan beim FC viel in Bewegung. Es gibt neue Kassenhäuschen am Stadion, ein Parkplatz ist geplant und eine automatische Bewässerungsanlage ist ebenfalls vorgesehen. Rund acht solche Projekte verfolgt der Verein zurzeit. Dabei verfährt der gesamte Vereinsvorstand ganz wie das Vorbild von Bernd Wackershauser aus der Bundesliga. Die Aufsteiger Hoffenheim investieren genau wie der FC möglichst viel Geld in die eigene Infrastruktur. „Das ist das gleiche Konzept“, sagt er.
Nach Rückstand noch den Ausgleich geschafft
Bei unangenehmer Witterung sahen die Zuschauer im Mettanu-Stadion ein ansprechendes Topspiel der Landesliga. Es ging auch gleich munter los, als Rene Greuter in der 7. Minute den ersten Warnschuss in Richtung Gästetor abfeuerte. Kurz danach aber dann der Schock für die Mettnauer. Aus dem Mittelfeld wurde Donaueschingens Pasquale mustergültig im Strafraum angespielt und erzielte den frühen Führungstreffer. Fast noch in der gleichen Minute wurde Radolfzells David Herrmann durch einen Doppelpass vor dem Gästetor frei gespielt und erzielte prompt den Ausgleich. Trotz der schlechten Platzbedingungen entwickelte sich ein gutes Spiel. In der 17. Minute war allerdings die Radolfzeller Abwehr nicht auf der Höhe, denn nach einer Flanke konnte Fluck ungehindert wiederum die Führung der Gäste erzielen. Die Schwarzwälder hatten danach mehr vom Spiel, waren Ballsicherer und setzten den FC Radolfzell unter Druck. Der Lohn dafür war das 3:1 durch Zeller in der 41. Minute, als er völlig frei vor Torhüter Jenczok den Ball ins Tor schoss. Aber der FC Radolfzell gab nicht auf und kurz vor der Pause erzielte wiederum David Herrmann nach einem schönen Freistoß durch Syleiman Karaotcu den Anschlusstreffer. Nach der Pause war erst mal wieder Alarm im Radolfzeller Strafraum angesagt. Gefährlich kamen die Gäste vor das Tor und nur mit Glück konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Mettnauer kamen aber wieder zurück ins Spiel und erkämpften sich Vorteile im Mittelfeld. In der 57. Minute dann ein toller Spielzug. Plavci passt auf Greuter und dessen Flanke trifft genau den Fuß von Miguel Castro, der gekonnt den Ausgleich erzielt. Bis zum Ende boten beide Mannschaften guten Fußball. Marcell Schmidt auf Seiten des FC Radolfzell hätte sogar noch das 4:3 erzielen können, doch Donaueschinges Torhüter Holden parierte. Als Fazit bleibt, gutes Spiel, viele Tore, schlechtes Wetter und zufriedene Zuschauer.
Tore: 0:1 Pasquale (9.), 1:1 Herrman (10.), 1:2 Fluck (17.), 1:3 Zeller (41.), 2:3 Herrman (44.), 3:3 Castro (57.)
Zuschauer 200
Schiedsrichter Andreas Kallenberg, Sasbach
Letztes Heimspiel auf der Mettnau
Liebe FC-Freunde,
herzlich willkommen zum letzten Heimspiel der Vorrunde in diesem Jahr. Wenn man auf die bisherige Saison zurückblickt, kann man durchweg eine positive Entwicklung der Mannschaft erkennen. Die anfänglichen Leistungsschwankungen sind abgelegt und in den letzten Spielen war die nötige Konstanz vorhanden, um an der Tabellenspitze mitzuspielen.
Nach langer zweiwöchiger Fußballpause wird auf der Mettnau endlich wieder gespielt. Mit dem FV Donaueschingen kommt heute eine Spitzenmannschaft zu uns, die, trotz Punkteabzug, zu einer der besten in der Liga zu zählen ist. Aber auch der FC Radolfzell ist in der Liga angekommen und befindet sich nicht zu Unrecht auf dem 2. Tabellenrang. Unsere Mannschaft ist seit fünf Spielen ohne Niederlage und will es auch heute bleiben. Bisher wurden 14 Spiele absolviert, davon vier Heimsiege, vier Auswärtssiege, drei Unentschieden und drei Niederlagen.
Am vergangenen Dienstag bestritt der FC Radolfzell ein Testspiel gegen den FC Schaffhausen. Das Spiel endete 3:3 und mit ein wenig Glück hätte man die Eidgenossen fast besiegt. Diese gezeigte Leistung und die Art und Weise wie die Mannschaft gespielt hat, stimmt zuversichtlich, dass die drei Punkte heute auf der Mettnau bleiben.
Der FC Radolfzell bedankt sich bei Ihnen für Ihre Unterstützung und wünscht Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Starker Auftritt gegen den FC Schaffhausen
Nachdem die letzen beiden Spieltage in der Landesliga ausgefallen waren, bestritt der FC Radolfzell am Dienstag ein Testspiel gegen den FC Schaffhausen. Die Mettnauer scheinen in den spiellosen Wochen nichts von ihrer Stärke verloren zu haben, denn gegen den Schweizerischen Club aus der Challenge-League spielten sie munter auf. Aus einer starken Abwehr heraus waren die Radolfzeller Angreifer Schmidt, Greuter und Plavci immer gefährlich. Die Eidgenossen hatten sichtlich Mühe mit dem Radolfzeller Spiel. Durch ein Eigentor gingen die Mettnauer in Führung. Nach einem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer verwandelte Rene Greuter einen Strafstoß zum 2:1 Pausenstand. Danach wurde bei beiden Mannschaften kräftig Durchgewechselt, aber der Landesligist aus Radolfzell verlor seine Linie dennoch nicht. Im Gegenteil, nach einem schönen Pass aus dem Mittelfeld erzielte Nexhat Plavci die Führung. Dem FC Schaffhausen wollte einfach nichts gelingen. Sogar ein Elfmeter fand nicht denn Weg ins Tor, denn FC-Hüter Fabian Eberle klärte bravourös. Kurz vor Schluß dann doch noch der Anschlusstreffer und in der Nachspielzeit erzielten die Schweizer den Ausgleich zum 3:3. Fast hätte es also zum ersten Erfolg gegen die Gäste aus Schaffhausen gereicht. Es war aber nicht nur die gewohnt starke Offensivabteilung des FC Radolfzell, die diesen Erfolg möglich machte. Auch das Mittelfeld, mit dem sehr gut spielenden Johannes Friesen, und die Abwehr trugen erheblich dazu bei. FC-Trainer Dominguez kann mit seinen Jungs zufrieden sein und zuversichtlich auf das kommende Wochenende, mit dem Spiel gegen den FV Donaueschingen, schauen.
FC Radolfzell gewinnt gegen Neustadt
Wieder einmal schlägt der FC Radolfzell zu und besiegt eine der Top-Mannschaften der Liga. Wobei man mittlerweile nicht mehr von der „Launischen Diva“ vom See sprechen kann, denn wer gegen Singen, Bad Dürrheim und Neustadt gewinnt muss mittlerweile selber zu den Größen der Landesliga gezählt werden. Das Spiel begann von beiden Mannschaften verhalten. Der Respekt gegenüber dem Gegner war beiden Mannschaften anzumerken. Die erste gute Möglichkeit hatte Gästestürmer Winter, als er in der 10. Minute gefährlich vor dem Radolfzeller Tor auftauchte. Im Gegenzug hatte Schmidt die Chance seine Mannschaft in Führung zu schießen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatte der FC Radolfzell die besseren Chancen und hatte mehr vom Spiel. In der 30. Minute wurde es allerdings gefährlich im Radolfzeller Strafraum. Nach einem Gestochere war allerdings Torhüter Andreas Jenczok zur Stelle und entschärfte die Situation. Die zweite Hälfte des Spiels begann gleich und in der 62. Minute konnte sich wiederum Torhüter Jenczok mit einer Glanzparade gegen Ackermann behaupten. Danach wurde Neustadts Top-Stürmer Winter ausgewechselt, denn im Spiel nach vorne tat sich nicht allzu viel bei den Schwarzwäldern, allerdings ließ die Radolfzeller Abwehr nicht viel zu. FC-Trainer Dominguez reagierte danach und brachte mit Günter Blum einen weitern Stürmer, denn in diesem Spiel war für die Mettnauer mehr drin. Diese Aktion wurde auch in der 76. Minute belohnt. Nach einem langen Ball legte Blum den Ball per Kopf auf seinen Stürmerkollegen Schmidt ab und dieser erzielte überlegt das verdiente 1:0. Gegen Ende wäre sogar mehr möglich gewesen, denn Plavci und Blum hätten die Führung weiter ausbauen können. Am Ende war der Sieg verdient, denn das kompaktere Team gewinnt.
Tore: 1:0 Marcell Schmidt 76. Minute
Zuschauer 150
Schiedsrichter: Harald Rosenfelder, Sulzburg
"Es müssen alle an ihre Grenzen gehen."
Trainer Francisco Dominguez zum nächsten Spiel gegen den FC Neustadt.
Die vergangenen zwei Spiele wurden, verdient gewonnen. Somit haben wir uns eine ganz gute Ausgangslage für das heutige Spiel geschaffen. Die Mannschaft musste nach der roten Karte von Rene Greuter letzte Woche, fast eine Stunde mit einem Mann weniger auskommen, was die Mannschaft da ablieferte war läuferisch und taktisch sehr gut. Mit dem FC Neustadt kommt die Mannschaft der Saison auf die Mettnau. Sie ist mit Sicherheit, mit dem FC Singen zusammen das Topteam der Liga. Mit dem Spieler Winter, haben sie zudem noch einen Toptorjäger in der Liga in ihren Reihen. Dass uns heute noch 4 Stammspieler fehlen, und diese mit A-Jugendliche ersetzt werden, macht die Lage nicht einfacher. Sicher ist unser Ziel heute das Spiel so lange wie nur möglich offen zu gestalten. Der bisherige Saisonverlauf hat gezeigt, dass wir mit jeder Mannschaft mithalten können, aber zugleich ist unserer jungen Mannschaft anzusehen, dass ihr die Erfahrung, sowie die Beständigkeit fehlt. Heute müssen alle Spieler an Ihre Grenze, mit sehr viel Einsatzwillen, und Leidenschaft, sowie mit Ihrer Unterstützung liebe Zuschauer, wollen wir was Zählbares auf der Mettnau behalten.
Wir wünschen Ihnen ein spannendes und faires Spiel.
Mit sportlichen Grüßen
Ihr Trainerteam
FC Radolfzell klettert auf Rang fünf.
Die erste hochkarätige Tormöglichkeit hatte Salem in der 7. Minute. Bestens freigespielt scheiterte Ammon an Torhüter Jenczok. Nach einem Konter tauchten die Gastgeber in der 17. Minute erneut aussichtsreich vor dem Gästetor auf. Erste Gefahr vor dem Salemer Gehäuse ergab sich in der 28. Minute nach einem Eckstoß. In der Folge waren es einige Standardsituationen der Gäste, die für Spannung sorgten. So in der 40. Minute durch einen Freistoß von Schmidt. Für mehr Aufregung als das eigentliche Spiel sorgten die drei verletzungsbedingten Auswechslungen im Salemer Team in der ersten Spielhälfte und die Rote Karte für den Radolfzeller Spieler Greuter in der 37. Minute. Die letzte klare Chance vor der Halbzeit hatte nochmals Salem nach einer von Meyer getretenen Ecke.
Auch in Überzahl schaffte es Salem in der zweiten Hälfte nicht, den clever spielenden Gegner unter Druck zu setzen. Nach einer ersten Torgelegenheit des Salemer Stürmers Daniele agierten die Gäste schneller und wirkungsvoller. In der 68. Minute prüfte Karaotcu mit einem satten Distanzschuss den Salemer Keeper Krübl. Eine Minute später fiel der glückliche Siegtreffer der Gäste. Einen Freistoß dicht vor das Tor verlängerte Schmidt per Kopf zum 0:1. Die redlichen Bemühungen der Platzherren in den letzten 20 Minuten verpufften zumeist schon im Mittelfeld. Die Gäste-Abwehr stand sehr gut. Eine letzte Chance zum Ausgleich hatte Salem noch in der 88. Minute nach einem von Meyer in den Strafraum gezirkelten Freistoß. Es blieb jedoch beim glücklichen Sieg der lange Zeit in Unterzahl spielenden Gäste. (hg)
Tore: 0:1 (69.) Schmidt. – SR: Konegen (Villingen). – Z: 100. – Bes. Vork.: Rot (37.) für Greuter (Radolfzell).
Spielstärkeres Team gewinnt.
Der FC Radolfzell trat fast in Bestbesetzung an, Torjäger Marcell Schmidt und René Marcoux waren mit von der Partie. In den ersten 20 Minuten passierte nicht viel, beide Mannschaft begannen nervös. Allerdings hatte der FC mehr vom Spiel und war die aktivere Mannschaft. In der 22. und 29. Spielminute hatten die Radolfzeller die ersten Chancen durch Marcell Schmidt und Rene Greuter. Kurz darauf hatte Süleyman Karaotcu mit einem strammen Schuß die Möglichkeit zur Führung. Die Gastgeber waren die spielstärkere Mannschaft, die SG agierte überwiegend mit Kontern, wobei diese eher ungefährlich waren. In der 38. Minute kam Miguel Castro vor dem gegnerischen Strafraum frei zum Schuß, der Ball wurde von Paul unhaltbar abgefälscht und somit stand es verdientermaßen 1:0 für die Mettnauer.
Nach der Pause kam Tengen/Watterdingen agiler aus der Kabine und machte etwas mehr Druck. Brake setze in der 57. Minute ein erstes Zeichen mit einem Fernschuss. Kurz danach hatte Marcell Schmidt zwei gute Möglichkeiten zum 2:0, allerdings war der gegnerische Torhüter beide Male zur Stelle. Eine viertel Stunde vor Schluss wurde David Hermann auf Seiten der Radolfzeller eingewechselt und erzielte mit seinem ersten Ballkontakt das 2:0 per Kopf. Nach einem Foul im Strafraum in der 75. Minute erzielte Weckerle den Anschlusstreffer per Strafstoss für die Gäste. Das Spiel drehte sich jedoch nicht, denn der FC Radolfzell hatte durch Greuter und Plavci die Chance die Führung auszubauen. In der 84. Minute machte Marcell Schmidt alles klar. Nach einem schönen Pass in den Lauf tunnelte er Torhüter Maus und erzielt den Endstand zum 3:1. Am Ende hat die spielstärkere Mannschaft verdient gewonnen und die „Launische Diva“ vom See bleibt weiterhin an der Tabellenspitze dran.
Tore: 1:0 Castro (38.), 2:0 Hermann (74.), 2:1 Weckerle (81.), 3:1 Schmidt (84.)
Zuschauer: 250
Schiedsrichter: Ali Sagin, Donaueschingen
Bes. Vork.: Gelb-Rote Karte, Paul (SG Tengen/Watterdingen)
Das Trainerteam zum nächsten Spiel
In unserem letzten Heimspiel, mussten wir unseren Kapitän Heiko Schwarz nach einem Nasenbeinbruch im Training und Frank Merz, nach einer unglaublichen Roten Karte, in der Abwehrzentrale ersetzen. Dies gelang uns, denn mit Dennis Lang und dem A-Jugendspieler Jan Günzel, konnte man glauben, dass diese Spieler schon immer da spielten. Somit war auch sichtbar was in der A-Jugend heranreift, braucht sich absolut nicht zu verstecken, das sind Spieler die den Sprung ohne weiteres in die Landesliga schaffen können. Das Remis gegen die DJK Donaueschingen, war für beide Mannschaften verdient. Hervorzuheben war wie bereits erwähnt die neu zusammengestellte Abwehrzentrale. Mit einer gehörigen Portion Respekt, aber auch mit dem Selbstbewusstsein, dass man gegen spielerisch starke Mannschaften in dieser Liga problemlos mit halten kann, fuhren wir am letzten Wochenende nach Bad Dürrheim, ein, vor der Saison, hoch gehandelter Meisterschaftsfavorit. Aber ein Fussballspiel gewinnt nicht die Mannschaft mit den besseren Einzelspielern , sondern die Mannschaft die sich auch als Mannschaft präsentiert. Trotz eines 0-2 Rückstand, hat die Mannschaft sich auf ein 2-2 herangekämpft, wir kassierten daraufhin noch den 3-2 Rückstand, und dann hatten wir das Quäntchen Glück, dass wir uns an diesem Nachmittag verdient hatten. Mit der Einwechslung von Günter Blum. Dieser hatte wie immer den richtigen Torriecher, nach einer Ecke, stand er Goldrichtig, und erzielte mit seinem ersten Ballkontakt den verdienten Ausgleich, aber damit noch nicht genug, als er 5 Minuten vor dem Ende völlig harmlos, für den Gegner, in der Nähe der Eckfahne den Ball gegen 2 Bad Dürrheimer Spieler behauptete, und dann eine Traumtor zum verdienten 4-3 Sieg erzielte. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie eine Einheit ist, und sich trotz Zahlreicher Ausfälle nicht aufgegeben hat. Mit dem heutigen Gegner haben wir eine Mannschaft auf der Mettnau zu Gast, die zwar erst dieses Jahr aufgestiegen ist, aber eine sehr gute Saison spielt. Die Mannschaft besitzt über 3 überragende Einzelspieler, die aber immer als Mannschaft auftritt, und eine sehr gute Mannschaftsleistung abruft, auch hier gilt das Team zählt. Die Mannschaft gilt als sehr eingespielt, sie spielt seit Jahren zusammen, und sie haben in den letzten 12 Monaten keine 5 Pflichtspiele verloren. Logisch wollen wir die Punkt hier behalten, aber dafür benötigen wir eine optimale Mannschaftsleistung und dazu muss jeder 100 % abrufen, und an seine Grenze gehen. Ich hoffe mit Ihnen im Rücken, liebe Zuschauer, und einer optimalen Mannschaftsleistung müssen wir das schaffen. Wünsche Ihnen ein faires und spannendes Spiel.
Mit sportlichen Grüßen
Ihr Trainerteam
Eine Elf mit Licht und Schatten
Quelle: SÜDKURIER, Regionalsport, 28.10.2008, www.skol.de
Dem FC Radolfzell war es vorbehalten, den Titelanwärter FC Bad Dürrheim nach einem zwischenzeitlich 0:2-Rückstand zu entzaubern und ins Mittelfeld zu ziehen. Schon erstaunlich: Die Mettnauer haben beim Tabellenführer FC Singen 04 gewonnen und nun auch beim FC Bad Dürrheim. Eine Mannschaft, die bei den Titelanwärtern siegt, sollte doch eigentlich ganz vorne zu finden sein, muss doch selbst das Potential zum Spitzenteam haben. Doch der FC Radolfzell stellt nicht nur seit Jahren den Favoriten immer wieder ein Bein, in Heimspielen schafft er es mit erstaunlicher Konstanz, selbst zu stolpern. „Wo viel Licht ist, ist starker Schatten“, wusste schon Goethe. Pech für die Fußballfreunde in Radolfzell, dass die Mettnau-Kicker vorwiegend in der Fremde glänzen, auf eigenem Platz aber zumeist Magerkost servieren und massive Probleme bei der Chancenauswertung offenbaren. Ein Blick auf die bisherige Saisonstatistik beweist: Aus fünf Spielen auf fremden Plätzen holten die Radolfzeller trotz namhafter Gegner immerhin zehn Punkte, auf eigenem Platz hingegen reichte es in sechs Spielen nur zu acht Zählern. Die Gegner immerhin erfreut's: Das Kellerkind Bonndorf durfte die Heimreise aus Radolfzell mit einem, die DJK Villingen und der SV Großschönach gar mit drei Punkten antreten. Vielleicht fährt FCR-Trainer Francisco Dominguez seine Schützlinge vor dem kommenden Heimspiel gegen die SG Tengen/Watterdingen erst einmal eine Stunde im Bus durch die Bodensee-Hegau-Region, ehe er sie dann im Mettnau-Stadion in der Gästekabine einquartiert, um „Auswärts-Atmosphäre“ zu schaffen, um so dem fußballerischen „Dr. Jekyll & Mr. Hyde-Syndrom“ Herr zu werden und in die Tabellenregion vorzustoßen, die dem Potential der Elf entsprechen könnte.
Jürgen Rössler
3:4 Sieg. Die "Launische Diva" schlägt wieder zu.
Bei schönem Herbstwetter gab es für die Gastgeber nur ein Ziel, die Niederlage vom letzten Wochenende vergessen zu machen. Nach den ersten Ballwechseln gleich eine Möglichkeit für die Gastgeber, als Dennis Feuerstein steil angespielt wird, läuft der Gästetorhüter dem Ball entgegen und wehrt in per Kopfball ab. Es geht nun hin und her bis Sascha Mauch in der 13. Minute einen Freistoß fast von der linken Seitenlinie tritt. Nach einer leichten Berührung von Ivan Topolac mit dem Kopf ist der Ball im Tor. Die Gastgeber versuchen nun weiterhin mit schnellen direkten Angriffen zum Erfolg zu kommen, während die Gäste nun früh stören um den Gastgeber unter Druck zu setzen. Mitte der ersten Hälfte bieten sich immer wieder gute Anspielmöglichkeiten auf der rechten Seite, doch Oliver Waldvogel wird immer wieder rechtzeitig vom Ball getrennt. Nach einem schönen Doppelpaß von Mansuroglu und Zimmermann wird dieser gefoult. Den fälligen Freistoß schießt Manusoglu, der jedoch abgewehrt wird. Beim Nachschuß von Hayn muß dann der Gästekeeper zweimal nachfassen. Wenig später dann eine gute Gelegenheit für die Gäste nach einem Freistoß aus dem Mittelkreis auf die linke Seite, nimmt Süleyman Karatcu den Ball mit und schießt den Ball aus kurzer Distanz aufs lange Eck. Kai Fleschut wehrt den Ball jedoch reaktionsschnell ab. Im Gegenzug kommt der Ball zu Oliver Waldvogel, der einige Meter vor der Strafraumgrenze gefoult wird. Mansur Masuroglu legt sich den Ball zurecht und erzielt mit einem satten Flachschuß ins lange Eck das 2:0. Die Ergebnisverbesserung schien jedoch die Gäste zu beflügeln, während die Gastgeber sich weiter nach hinten drängen ließen. Immer wieder inszenierten Nedzad Plavci und Rene Greuter gefährliche Angriffe die von der nicht immer sicheren Abwehr der Gastgeber noch abgewehrt werden. Fünf Minuten vor der Pause führt dann eine Abwehraktion zu einem Freistoß aus 25m für die Gäste. Rene Greuter führt diesen aus halblinker Position aus und David Hermann vollendet per Kopf zum Anschlusstreffer dem gleichzeitigen Halbzeitstand. Was den Gastgebern in der Pause eingeflößt wurde, ist nicht bekannt. Aber nach einem kollektiven Tiefschlaf half den Gästen unmittelbar nach Wiederanspiel ein Freistoß zum Ausgleich. Wiederum Rene Greuter führte diesen aus und Miguel Castro steht goldrichtig und erzielt per Kopf den Ausgleich. Dürrheim nun wieder wach und setzt den Gegner unter Druck. Eine Standardsituation von der linken Seite, ausgeführt von Sascha Mauch, verwertet Ivan Topolac zu seinem zweiten Treffer an diesem Tag. Die Gäste vom Bodensee geben sich aber noch nicht geschlagen und spielen nun ihrerseits aggressiv nach vorne. 64 Minuten gespielt, führt der Gast einen Eckball aus der Ball wird abgewehrt aber Günter Blum reagiert am schnellsten und schießt zum neuerlichen Ausgleich ein. Das Spiel steht jetzt auf Messers Schneide. Beide Mannschaften suchen den nächsten Treffer. Da aus dem Spiel heraus keine Tore fallen wollen, versuchen es die Gastgeber über die ruhenden Bälle. Diese beschwören auch immer wieder Gefahren herauf, führen jedoch nicht zum Erfolg. Auf beiden Seiten ergeben sich Möglichkeiten, doch die Abwehr beider Mannschaften steht gut. Kurz vor Schluß dann die Entscheidung, als Günter Blum auf links Außen angespielt wird, den gegnerischen Abwehrspieler stehen lässt , und mit einem Schuß ins lange obere Toreck die Führung erzielt. Kai Fleschut hatte hierbei durch die tief stehende Sonne ganz schlechte Karten. Die letzten Minuten gehörten dann ganz den Salinenstädter, die nun alles in die Waagschale warfen, den Ausgleich zu erzielen, jedoch ohne Erfolg.
Nur Unentschieden
FC Radolfzell – DJK Donaueschingen 0:0
Die Vorzeichen für das Spiel gegen die DJK aus Donaueschingen standen schlecht. Nicht dass der FC Radolfzell ohnehin durch Verletzungen und einer Sperre stark Dezimiert war, im Abschlusstraining verletzte sich auch noch Kapitän Heiko Schwarz und muss nun mit einem gebrochenen Nasenbein erst mal pausieren. Zum Glück kann der FC Radolfzell auf eine gute Jugend zurückgreifen und so spielte der A-Jugendliche Jan Günzel von Beginn an in der Viererkette. Dennoch begannen die Hausherren mit Engagement. Tormöglichkeiten waren auf beiden Seiten in der ersten Hälfte wenig zu sehen, allerdings war der FC die spielstärkere Mannschaft. Die zahlreichen guten Flanken, getreten von Rene Greuter, fanden allerdings im gegnerischen Strafraum keine Abnehmer und somit ging es mit 0:0 in die Pause. Die DJK spielte zwar immer gut mit, doch wie auch den Radolfzellern fehlte einfach die Durchschlagskraft im Angriff. Kurz nach der Pause hatte Rene Greuter mit einem scharfen Freistoß die Chance zum 1:0. Zehn Minuten später fällt Vantaggio nach einem Freistoß der Gäste der Ball vor die Füße, allerdings war Torhüter Andreas Jenczok zur Stelle und parierte die gefährliche Situation. Kurz vor Ende der Partie springt Gästeangreifer Ikic im Strafraum am Ball vorbei und hätte somit seine Mannschaft, allerdings unverdient, in Führung bringen können. Alles Bemühen des FC Radolfzell wurde am Schluß nicht belohnt und somit musste man sich mit einem Punkt zufrieden geben.
Tore: Fehlanzeige
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Christian Enßle, Wieslet
Vorbericht des Trainers
natürlich wäre es unser aller Wunsch gewesen, wo man oben wieder dran war, noch näher ran zu rücken. Man muss in aller Deutlichkeit erwähnen, dass wir den Abgang Renè Marcoux nicht verkraftet haben. Die Mannschaft vermisst ihn. Wir haben heute mit der DJK Donaueschingen, mit Sicherheit eine Topmannschaft der diesjährigen Runde auf der Mettnau zu Gast. Wir hatten letzte Woche erhebliche Probleme, die werden heute nicht kleiner. Die Mannschaft ist sehr Jung, und die unbeschwerte Spielweise, die wir zu beginn der Saison an den Tag gelegt haben, ist ein wenig verflogen. Hinzu kommen Spieler wie Marcel Schmidt der sich eine schwere Zerrung zugezogen hat, ein Daniel Fiore der mit seiner Torgefährlichkeit eine große Lücke hinterlässt, ein Rosario Renna, Joachim Lang und ein Dominic Palummo, die uns alle erst in der Rückrunde zur Verfügung stehen. Die Mannschaft hat trotz allem bisher bewiesen, dass die Qualität so gut ist um mit jeder Mannschaft mitzuspielen und sogar zu gewinnen, man siehe FC Singen. Es muss also eine Kopfsache sein. Dies bedeutet für das heutige Spiel mit 100 % alles abzurufen, und mit Ihnen liebe Zuschauer im Rücken, müssen wir es schaffen die Punkte auf der Mettnau zu behalten. Wir wünschen Ihnen einen spannendes und faires Spiel.
Ihr Trainerteam
Langfristige Ziele
Der FC Radolfzell will mit selbst ausgebildeten Spielern höhere Ziele anpeilen.
Francisco Dominguez im SÜDKURIER vom 14. Oktober 2008
Bericht: Jürgen Rössler
Wie die meisten anderen Landesligateams hat auch der FC Radolfzell nun neun Saisonspiele absolviert, vier Mal gingen die Mettnauer als Sieger vom Platz, das 3:3 beim Titelanwärter FV Donaueschingen war ehrenhaft, eher herb das 2:2 auf eigenem Platz gegen Aufsteiger Bonndorf. Drei Mal aber musste der FC Radolfzell nach einem knappen 0:1 dem Gegner die Punkte überlassen. So auch zuletzt beim Heimspiel gegen den SV Großschönach.
Eine Woche zuvor noch glorreicher Sieger beim bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer FC Singen 04, nun einem Gegner unterlegen, der von der Spielstärke zwar wohl auf Augenhöhe mit den Radolfzellern eingeordnet werden kann, den man aber durchaus mit dem Heimvorteil im Rücken schlagen sollte, wenn der Sieg gegen den großen Rivalen vom Hohentwiel etwas Wert sein soll. Alles nur eine Kopfsache? Überheblichkeit nach dem Motto: Wir haben den FC Singen geschlagen, jetzt kann uns niemand mehr gefährlich werden? In den vergangenen Jahren war dies oft zu beobachten und diese Einstellung trieb die Vorgänger des Radolfzeller Trainers Francisco Dominguez stets auf die Palme. „Nein, nein“, dementiert der Radolfzeller Coach. „Es hat alles gestimmt. Die Mannschaft hat gut trainiert, hatte die richtige Einstellung. Wir haben umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten, aber wir haben die Chancen nicht verwertet.“ Die Gäste seien, so Dominguez, eher defensiv aufgetreten, tief stehend und auf Konter über ihren Spielertrainer Mario Slawig hoffend. Prompt führte solch ein schneller Gegenzug zur spielentscheidenden Szene, denn Slawig wurde im Radolfzeller Strafraum von den Beinen geholt. Staniszewski verwandelte den Strafstoß zum einzigen Treffer des Spiels. „Und wir haben das Tor nicht getroffen“, trauert Dominguez noch einer ganzen Reihe von Torchancen nach. „Es ist zwar ärgerlich, aber wir sind da noch immer in einem Lernprozess. Vielleicht sind wir in der Rückrunde so weit, solch ein Spiel auch nach Hause zu schaukeln“, hofft der FCR-Trainer.
Überhaupt ist die Perspektive bei den Mettnauern eher langfristig angelegt und am eigenen Nachwuchs orientiert. Die A- und die B-Jugend trumpften zuletzt mächtig auf und zeigten, welch ein Potenzial da in den nächsten Jahren heranreift. „Die Kommunikation vom C-Jugend-Trainer bis in den Aktivenbereich ist hervorragend“, steht auch Dominguez hinter dem Fernziel, mit vorwiegend selbst ausgebildeten Spielern in wenigen Jahren höhere Ziele anzupeilen.
Doch zunächst gilt es, am kommenden Samstag gegen den Tabellendritten DJK Donaueschingen vor heimischer Kulisse die Scharte auszuwetzen. Heute steht noch das Testspiel gegen den Regionalligisten SC Pfullendorf (19 Uhr) auf dem Programm. „Das wird wohl eine sehr intensive Laufeinheit für uns“, befürchtet Dominguez einen übermächtigen Gegner.
Niederlage gegen Großschönach (0:1)
Zu Beginn des Spiels nahm der FC Radolfzell das Spiel gleich in die Hand. Allerdings ohne dabei zwingende Torchance zu erzielen. Der SV Großschönach beschränkte sich auf die Defensive und somit war es für die Radolfzeller schwer in den gegnerischen Strafraum zu gelangen. Den Mettnauern fehlten auch die spielerischen Mittel, denn der Gegner agierte mit einer tief stehenden Abwehr und unterdrückte jegliche Spielzüge mit hartem Körpereinsatz. Mitte der ersten Halbzeit hatte Slawig mit einem Freistoß die Möglichkeit die Gäste in Führung zu bringen. FC-Torhüter Jenczok parierte den scharfen Schuß. Die Zuschauer sahen eine eher mäßige erste Halbzeit und mit dem Spielstand von 0:0 ging es in die Pause. Nach der Pause ging es gleich weiter. Der FC Radolfzell bemühte sich zwar, doch es wollte nichts gelingen. Als in der 55. Minute Slawig im Strafraum gefoult wurde, gab es Strafstoß und Staniszewski verwandelte zum 0:1. Danach stand Großschönach wieder tief in der Abwehr ,die Platzherren agierten meist kopflos und zu überhastet und brachten nichts zwingendes zustande. In der 75. Minute gab es wiederum Strafstoß für die Gäste. Nach einem Foul sah Abwehrspieler Frank Merz die Rote Karte, den fälligen Elfmeter vergaben die Großschönacher mehr als kläglich. Zum Schluß drückten die Mettnauer wieder Richtung Tor, jedoch parierte Laicher den Schuß von Plavci und die Chancen von Blum und Krüger verfehlten knapp das Tor. Das Spiel hätte eigentlich keinen Sieger verdient, aber die Gäste aus Großschönach entschieden dieses klassische 0:1 Spiel mit Glück für sich. (tb)
Tor: Jochen Staniszewski (55.)
Besondere Vorkomnisse: Rote Karte Frank Merz
Schiedsrichter: Markus Bieneg, Schlucksee
Zuschauer: 150
FC Radolfzell erstürmt den Hohentwiel
Gleich zu Beginn hatten die Gäste die erste Möglichkeit durch Schmidt, doch der konnte die Unachtsamkeit der Singener Abwehr nicht ausnutzen (2.). Den ersten Schuss auf das Radolfzeller Tor gab
Kokal ab, doch der Torwart hatte keine Mühe (4.). Die Singener fanden nicht zum gewohnt guten Spiel der vergangenen Wochen. Immer wieder Fehler im Spielaufbau und wenig Laufbereitschaft waren zu
sehen. In der 19. Minute rettete Singens Ast in buchstäblich letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Greuter. Dann setzte Winterhalder einen Freistoss direkt in die Maschen, doch der Schiedsrichter
gab den Treffer nicht (25.). Dann folgten die besten Minuten der Heimelf. Ilic scheiterte mit einem Distanzschuss kanpp (31.). In der 37. Minute nahm Winterhalder in der eigenen Hälfte das Leder und
spielte einen Traumpass über 50 Meter zu Recica. Dieser ging bis zur Grundlinie und bediente Rogosic, der das Leder zum 1:0 in die Maschen setzte (37.). Die Gäste hatten noch eine gute Möglichkeit
durch Schmidt doch er scheiterte an der Abwehr. Kurz vor der Pause verloren die Hausherren Ortancioglu durch Platzverweis (44.)
Die zweite Hälfte begann gut für die Heimelf. Rogosic hatte in der 51. Minute den zweiten Treffer auf dem Fuss, doch der Torhüter klärte reaktionsschnell. Die Gäste kamen nun immer besser ins Spiel.
Die nominelle Unterlegenheit der Hohentwieler wurde von Minute zu Minute sichtbarer. Zuerst scheiterte Greuter kanpp mit einem Schuss (59.), dann ging ein Marcoux-Freistoss beinahe ins Tor (60.).
Kurz darauf hätte Castro den Ausgleich erzielen müssen, doch er scheiterte völlig freistehend aus 3 Metern (65.). Rogosic hatte darauf die nächste Möglichkeit, doch sein Freistoss streifte nur die
Querlatte (68.). Dann bekamen die Gäste einen Foulelfmeter zugesprochen, den Greuter zum1:1 Ausgleich nutzte (69.). Winterhalder hatte die letzte grosse Chance für die Gastgeber, doch sein
Distanzschuss verfehlte knapp das Ziel (72.). Der Tabellenführer hatte an diesem Nachmittag nicht seinen besten Tag, was man im übrigen auch dem Unparteiischen attestieren kann. In der Schlussphase
kamen die Gäste durch mehrer Freistösse um den Strafraum immer wieder zu gefährlichen Aktionen. Der Freistoss durch Marcoux in der 88. Minute besiegelte die erste Singener Niederlage in dieser
Saison. Radolfzell siegte nicht unverdient in Singen, auch weil Sie die Überzahl in der zweiten Hälfte geschickt nutzten und die Heimelf nicht zur gewohnten Form fand.
Klarer 5:0 Sieg im Derby gegen den Hegauer FV
Das Landesligaderby hat einen ganz klaren Sieger. Der FC Radolfzell gewann ungefährdet klar mit 5:0. Die ersten 10 Minuten waren allerdings wenig unterhaltsam. Mit etlichen Fehlpässen und
überwiegend Mittelfeldgeplänkel boten die beiden Mannschaften wenig Unterhaltsames. Die einzig Chance bis dahin hatte Gästestürmer Jannone mit einem Kopfball. Bezeichnenderweise blieb dies die erste
und letzte gefährliche Torschance für die Hegauer. Als dann Rene Greuter seinen Gegenspieler stehen ließ, den Ball auf Nedzat Plavci passte erzielte dieser das 1:0. Nach dieser Führung war der FC
Radolfzell ganz klar die bessere Mannschaft und setzte die Gäste mehr und mehr unter Druck. Mit einem 38. schönen, ansatzlosen Schuß erzielte Rene Greuter in der 38. Minute das 2:0. Als eine Minute
später Marcel Schmidt mit einem Tor aus der Drehung das 3:0 erzielte war die Partie bereits entschieden. Kurz vor der Pause dann noch eine Chance für Greuter , die aber von den Gästen auf der Linie
geklärt werden konnte. Nach der Pause das gleiche Bild. Die Platzherren hatten eine Menge Raum ihr Spiel aufzuziehen. Logische folge gleich in der 49. Minute erzielte Nedzat Plavci sein zweites Tor
und erzielte damit das 4:0. Der Hegauer FV war zu keinem Zeitpunkt gefährlich und das Spiel hätte durchaus höher ausfallen können. Allerdings beschränkten sich die Mettnauer auf das Nötigste. Den
Schlusspunkt setze der eingewechselte Tobias Krüger, der in seinem ersten Landesligaspiel sein erstes Tor erzielte und somit den Endstand zum 5:0 herstellte.
Tore: 1:0 Plavci (10.), 2:0 Greuter (38.), 3:0 Schmidt (39.), 4:0 Plavci (49.), 5:0 Krüger (90.)
Zuschauer: 200
Derby gegen den Hegauer FV
Bei unserem letzten Heimspiel, sind wir für unsere Leistung nicht belohnt worden, wir haben viel in das Spiel investiert, aber am Ende mit leeren Händen da gestanden. Dies sollte sich in Überauchen ändern. Was aber auf der ganzen Linie misslang. Das Spiel in Überauchen war mit dem Spiel auf der Mettnau nicht zu vergleichen, sonst wäre dies klar zu unseren Gunsten ausgegangen. Leider fehlt dort mit einem Wort einfach alles. In solchen spielen ist sichtbar wie viel noch fehlt bis wir oben mitspielen können. Wir sehen dies als Lernprozess, wobei, dies nur gelten kann, wenn die Mannschaft, und jeder einzelne Spieler im Spiel alles abruft, und an seine körperliche Grenze geht. Sollte dies nicht der Fall sein, gibt es genau solche Spiele wie in Überauchen. Es gilt jetzt nach vorne zu schauen, und dabei den nächsten Gegner mit einem Kampf zu empfangen, und dann mit Ihnen, liebe Zuschauer im Rücken, müssen wir alles daran setzen, dass die Punkte auf der Mettnau bleiben.
Hoffen wir auf ein erfolgreiches und spannendes Spiel.
Mit sportlichen Grüßen
Ihr Trainerteam
FC Radolfzell kann in Überauchen nicht gewinnen
Zunächst deutete nichts auf den ersten Saisonsieg des SV Überauchen hin, denn die Gäste legten, mit dem Wind im Rücken, munter los und machten energisch Druck auf das Tor der Gastgeber. Trainer Sigurd Bickmann hatte, personell bedingt, umstellen müssen, wodurch die Gastgeber etwas tiefer standen. Die erste Einschschussmöglichkeit hatten dann in der 12. Minute die Platzherren, die von Simon jedoch etwas überhastet ausgelassen wurde. In der Folge bekam die Abwehr der Gastgeber einiges zu tun. So kam German in der 21. Minute gerade noch rechtzeitig, um einen Schuss von Plavci abzublocken, der von Schmidt bedient worden war. In der 30. Minute war es dann Schmidt selber, der das 0:1 nach einer Ecke verpasste. In der Folge bekam Überauchen das Geschehen etwas besser in den Griff. Nach einem schönen Angriff über rechts kam Simon zum Schuss, den er jedoch verzog. Zwei gute Gelegenheiten dann in der 42. und 45. Minute, als Ebner mit Freistößen das Ziel nur knapp verfehlte. So ging es torlos in die Pause. Nach dem Wiederanpfiff bestimmten zunächst die Gäste das Spiel. So jagte Schmidt den Ball in der 48. Minute nur knapp übers Überauchener Tor und in der 50. Minute scheiterte Slavig am Pfosten. Auch Kreutter bot sich in der 68. Minute die Chance zum 0:1, doch auch sein Schuss verfehlte das Tor des SV Überauchen knapp. Wie aus dem heiteren Himmel fiel dann das 1:0. Germann schickte in der 73. Minute den zur Pause eingewechselten Grünwald mit einem langen Ball auf die Reise. Dieser setzte sich geschickt gegen seinen Gegenspieler durch, tauchte alleine vor dem Radolfzeller Torhüter auf, verlud diesen und schloss erfolgreich ab. Nun setzte Radolfzell alles auf eine Karte, doch Überauchens Abwehr leistete sich keinen Patzer, ließ aber auch einige gute Konterchancen aus. Eine Schrecksekunde gab es noch einmal in der 84. Minute zu überstehen, als Lücker mit einer Glanzparade den Ausgleich verhinderte. Der knappe Sieg war am Ende nicht einmal unverdient.
Erste Saisonniederlage. 0:1 gegen DJK Villingen
Am verregneten Samstag verlor der FC Radolfzell sein erstes Spiel in dieser Saison gegen den Tabellennachbarn aus Villingen. Gleich nach dem Anpfiff, gab es für die Mettnauer Strafstoß. Der ansonsten sichere Rene Greuter scheiterte am Villinger Torhüter Furtwängler und auch der Nachschuss von Plavci wurde pariert. Es ging aber dennoch gut für die Radolfzeller weiter. Ein scharf getretener Freistoß von Karaotcu sorgte für Gefahr im Villinger Strafraum. Nach einer schönen Kombination von Plavci und Schmidt, traf der Radolfzeller Stürmer aber nur den Pfosten. Als in der 35. Minute die Radolfzeller Abwehr einen langen Ball der Gäste unterschätze, war Weidinger zur Stelle und erzielte das 0:1. Beide Mannschaften hatten auf dem schwer zu spielenden, glitschigen Rasen immer wieder ihr Schwierigkeiten. Nach der Pause starteten die Gäste besser in die zweiten 45 Minuten. Rudenko hatten sofort die Chance die Führung weiter auszubauen. Bis zur 55. Minute war die DJK besser. Dann ein Angriff der Mettnauer. Plavci läuft über außen, legt gut auf Friesen ab, dessen Schuss allerdings zu unplatziert genau den Torhüter trifft. Nach dieser Szene fängt sich der FC Radolfzell und drängt immer mehr Richtung Villinger Tor. Ein Fernschuss von Purschke geht knapp übers Tor. Alle Bemühungen war jedoch vergebens. Manchmal überhastet, manchmal zu ideenlos wurden die Bälle nicht ausgespielt und so kamen die Villinger ab und an zu nicht ungefährlichen Kontern. Wenn man die Chancenauswertung betrachtet, hat die DJK Villingen die drei Punkte sicherlich verdient. Von spielerischer Seite aus, wäre ein Unentschieden verdient gewesen.
Tor: 0:1 Weidinger (35.)
Schiedsrichter: Volker Prior, Lörrach
Zuschauer: 100
Francisco Dominguez zum nächsten Spiel
Bei unserem letzten Heimspiel, sah man den „jugendlichen Leichtsinn“ unserer Mannschaft. Wir führten nach 8 Min 2-0, und wir dachten es geht so weiter. Am Ende muss man noch über einen Punktgewinn zufrieden sein. Mit dem SV Worblingen stand ein überaus unangenehmer Gegener auf dem Spielplan. Wir haben in der letzten Saison 6 Punkte gegen dieses Team liegen lassen. Dies sollte sich in dieser Saison nicht wiederholen. Die Mannschaft begann bestimmend, wir gingen auch verdient mit 0-1 durch einen schönen Kopfball durch Marcel Schmid in Führung. Selbiger Spieler bereitet die nächste Großchance vor, doch Nedzat Plavci, konnte aus bester Position das 0-2 nicht markieren. Wie so oft, machte man den Gegner nach solch ausgelassenen Torchance wieder stark, und dabei bekamen sie in der 2. Halbzeit einen Elfer, der auch zum 1-1 Augleich führte. Nach einer drückenden letzten halben Stunde, verpassten unserer Spieler die erneute Führung herauszuspielen. Unser Oldie Rene Marcroux, wurde in der 90. Min im Strafraum von Worblingen unsanft von den Beinen geholt, und unser jüngster Rene Greuter, nahm sich die Kugel und erzielte sein 4. Saisontor zum 1-2 Siegtreffer. Dem Spielverlauf nach war dieser Sieg verdient, und die Mannschaft wollte gewinnen. Mit der DJK Villingen kommt heute ein richtig starkes Kaliber auf die Mettnau. Diese Mannschaft hat etliche erfahrene Verbandsligaspieler in ihren Reihen, es wird eine sehr schwere Aufgabe, aber ebenso eine Herausforderung unser Elf, sie wird alles daran setzen, hier erfolgreich abzuschneiden, dazu benötigt sie aber auch sie liebe Zuschauer im Rücken. Hoffen wir auf ein erfolgreiches und spannendes Spiel.
Mit sportlichen Grüßen
Ihr Trainerteam
Auswärtssieg gegen Worblingen (1:2)
Torschütze in der 90. Minute
Der Gast aus Radolfzell begann mit Feldvorteilen, setzte sich einige Male gut in Szene und kam zu guten Chancen. Worblingen fand in dieser Phase kein Mittel gegen die schnellen Stürmer der Gäste. Erst nach einer guten Viertelstunde kamen die Gastgeber zur ersten nennenswerten Chance, doch der Torhüter konnte einen Kopfball gerade noch parieren. Worblingen spielte nun ansehnlich, ohne jedoch zu zwingenden Chancen zu kommen. Im Gegenteil: Der FC Radolfzell ging nach einem Konter durch einen Kopfball in Führung. Der SV Worblingen wechselte danach zwei Mal aus und stellte die Mannschaft um, was zur Folge hatte, dass die Gastgeber druckvoller agierten, bis zur Pause blieb es allerdings beim Spielstand von 0:1.
Nach dem Wiederanpfiff war der SV Worblingen die bessere Mannschaft, die Gastgeber versäumten es aber, Tore zu schießen. Dies gelang erst in der 66. Minute, als der SV einen Elfmeter zu gesprochen bekam, den Max Carvalho sicher zum 1:1 verwandelte. Danach neutralisierten sich beide Mannschaften und es kam kein richtiger Spielfluss mehr zu Stande. Durch ihre Konter stets gefährlich, erarbeiteten sich die Gäste gegen Ende der Partie einige Möglichkeiten. Erst in der Schlussminute verwandelten die Gäste einen Foulelfmeter zum 1:2-Endstand in einer Partie, die keinen Sieger verdient gehabt hätte. (fk)
Tore: 0:1 (25.) Schmidt, 1:1 (66./FE) Carvalho, 1:2 (90./FE) Greuter. - SR: Leisinger (Marzell). - Z: 300.
Unentschieden gegen den Aufsteiger
Nach der guten Leistung in der Vorwoche gegen FV Donaueschingen wollten die Radolfzeller gegen den Aufsteiger TuS Bonndorf nachlegen um weiterhin an der Tabellenspitze dran zu bleiben. Besser kann ein Fußballspiel dann auch nicht beginnen. Bereits in der 4. Spielminute wurden die Gäste klassisch ausgespielt. Ein Ballstafette ausgehend von Plavci über Greuter verwandelte Marcel Schmidt zum 1:0. Es kam noch besser. Als in der 6. Minute Gästeabwehrspieler Akkaya den Ball im eigenen Strafraum quer spielte war Plavci zur stelle und schob überlegt zum 2:0 ein. Angesichts der sehr heißen Temperaturen ein super start ins Spiel. In den ersten 20 Minuten waren Schmidt, Greuter und Plavci immer brandgefährlich und die Schwarzwälder hatten sichtlich mühe mit dem Radolfzeller Tempo. Als in der 21. Minute die Mettnau-Abwehr den Ball nicht aus dem Strafraum bekam erzielte Mogg, mit einem Schuß in den Winkel, den Anschlusstreffer für die Gäste. In der 32. Minute das gleiche Bild. Die Radolfzeller verlieren den Ball im Mittelfeld und Schlageter erzielte den 2:2 Ausgleich. Danach hätten die Bonndorfer durchaus noch in Führung gehen können. Nach der Pause waren die Mettnauer engagierter, doch zwingende Torchancen sprangen dabei nicht heraus. In der letzen viertel Stunde drückte der FC richtung Gästetor. Nedzat Plavci hatte dabei die größte Chance, doch seinen Schuß parierte der Bonndorfer Torhüter Ebner mit einem Reflex. Das aufbäumen der Blau-Weißen half am Ende alles nichts und der Gast aus Bonndorf entführte nicht ganz unverdient einen Punkt.
Tore: 1:0 Schmidt (4.), 2:0 Plavci (6.), 2:1 Mogg (26.), 2:2 Schlageter (32.)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Thomas Fossler , Rheinfelden
Unentschieden beim FV Donaueschingen
Das Spiel hatte einen hohen Unterhaltungswert. Sechs Treffer, einen verschossenen und einen verwandelten Elfmeter, einen Platzverweis, rassige Szenen und sogar zusätzlich noch ein kurzes Gewitter. Dabei begann die Partie für die Gastgeber denkbar schlecht. Schon nach elf Minuten schien die Partie entschieden. Zunächst leistete sich Zeller einen schweren Fehler, als er über den Ball schlug. Greuter nutzte die Chance früh zum 0:1. Im folgenden Durcheinander in der FVD-Abwehr war es Schmidt, der auf 0:2 erhöhte. Doch die Gastgeber steckten den Rückstand schnell weg. Nach einem schönen Zuspiel marschierte Reich allein auf das Gästetor zu und markierte in der 13. Minute den Anschlusstreffer. Weitere acht Minuten später schien der Ausgleich fällig. Nach einem Foul an Reich zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt. Reich aber scheiterte am mehrfach glänzend reagierenden Gäste-Torhüter Jenczok. Sekunden nach Wiederbeginn schien die Partie erneut entschieden: Schmidt traf per Kopf zum 1:3, doch Donaueschingen steckte auch diesen Nackenschlag weg. Als Holik wenig später im Strafraum gefoult wurde, zeigte der Unparteiische erneut auf den Elfmeterpunkt. Diesmal schnappte sich Heine den Ball und verwandelte sicher zum 2:3. Wenig später musste Gästespieler Lang mit Gelb-Roter Karte vom Platz. Nun agierte der FVD überlegen. Den Ausgleich erzielte in der 85. Minute Torjäger Reich, der eine Eingabe volley nahm und Jenczok keine Chance ließ. Der FVD drängte sogar noch auf den Siegtreffer, einmal Reich sowie zweimal Katava vergaben jedoch aus guten Situationen
Gelungener Auftakt gegen GoBi
Der FC Radolfzell startete mit einer jungen Truppe ins erste Spiel der neuen Saison. Gleich 5 Neuzugänge standen in der Anfangsformation. Mit viel Schwung begannen die Blau-Weißen. Schon in der 3. Minute hätte Dennis Lang das 1:0 erzielen können. Gobi war zu Beginn ein gleichwertiger Gegner, mit ebenfalls guten Chancen. Gästestürmer Fuchs vergab aber aus aussichtsreicher Position. In der 12. Minute wurde FC-Stürmer Schmidt im 16er gefoult und der Schiedsrichter entschied zurecht auf Strafstoß. Neuzugang Rene Greuter verwandelte sicher zum verdienten 1:0. Gobi blieb danach aber gefährlich und erzielte in der 25. Minute den Ausgleich durch Aurelio Baratta. Der FC Radolfzell gewann danach wieder die Oberhand und war das bessere Team. Kurz vor der Pause dann ein Freistoß des Radolfzellers Friesen. René Marcoux stand völlig allein im gegnerischen Strafraum und musste nur noch zum 2:1 (39. Minute) einköpfen. Bis zur Pause hätte wiederum Dennis Lang und auch Nedzad Plavci den Spielstand erhöhen können.
Nach der Pause begannen die Mettnauer gleich wieder druckvoll und starteten mit einer guten Chance durch Plavci in der 47. Minute. Danach allerdings wurden die Gäste wieder besser. Die Radolfzeller standen zu weit vom Mann weg und somit kam Gobi immer wieder zu Chancen. Der beste Mann auf dem Feld, Rene Greuter, hatte dann in der 70. Minute seinen großen Auftritt. Schmidt legte den Ball bei 25. Metern quer und der 18-jährige Greuter hämmerte den Ball unhaltbar in den Winkel zum 3:1.Gobi gab nie auf, wobei der FC Radolfzell das Spiel nun kontrollierte. In der Nachspielzeit entschied sich der Schiri, nach klaren Ballspiel von Torhüter Andreas Jenzcok gegen Rene Fuchs, auf Elfmeter. Wiederum Aurelio Baratte erzielte den Anschlusstreffer für dich Gäste zum 3:2. Der FC Radolfzell konnte mit seiner jungen Mannschaft durchaus überzeugen und gewann am Ende hochverdient.
Tore: 1:0 Greuter (12. Minute), 1:1 Baratta (25. Minute), 2:1 Marcoux (39. Minute), 3:1 Greuter (70. Minute), 3:2 Baratta (93. Minute)
Schiedsrichter: Jan Boos, Aichen
Zuschauer: 170